designdealer |
[7-06] |
Von der Subkultur zur Kulturindustrie |
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»Aneignungsstrategien der Postmoderne«
In neun Analysen skizziert Jörg-Steffen Class die Theorie der »Kulturindustrie« und zeigt dabei auf, wie Global Player die Protestbotschaften und Subversionsstrategien von Kritikern adaptieren und im Sinne eines ironisch selbstreferentiellen »Anti-Marketing« in ihre Werbung integrieren: von der Revolution zur ästhetischen Subversion. Anhand von Kampagnen des Unternehmens Nike (»I´m not a target market, I´m an athlethe«) und der Jeansmarke Diesel (»Brand O«) macht der Autor deutlich, wie die Werbeindustrie die Intentionen des Culture Jammer parodiert und auf De-Branding und situationistische Verfremdung setzt, frei nach dem Motto Dekonstruiere dich selbst, bevor es andere tun. Legten die Situationisten als Subversionsstrategie noch Werbegirlies Marx-Zitate in den Mund, so ist heute aus Che Guevara längst ein Pop-Idol geworden. Aus Baader-Meinhof wird Prada Meinhof, Nike wirbt mit Street-Art und Diesel setzt historische Bilder in ironischen Kampagnen für das »successful living« ein. Die Subkultur wird zum Markenartikel, der Rebell zum Star und die alternative Szene zum Motor der Unterhaltungsindustrie. »Ein wunderbar quer gedachtes und visuell nicht stromlinienförmig gestaltetes Buch. Herausragend.«
Uta Schneider, Geschäftsführerin der Stiftung Buchkunst
Auszeichnungen:
12/2004 short-list, Stiftung Buchkunst
04/2005 best of unpublished book design
12/2006 Die schönsten Bücher 2006,
Stiftung Buchkunst
In neun Analysen skizziert Jörg-Steffen Class die Theorie der »Kulturindustrie« und zeigt dabei auf, wie Global Player die Protestbotschaften und Subversionsstrategien von Kritikern adaptieren und im Sinne eines ironisch selbstreferentiellen »Anti-Marketing« in ihre Werbung integrieren: von der Revolution zur ästhetischen Subversion. Anhand von Kampagnen des Unternehmens Nike (»I´m not a target market, I´m an athlethe«) und der Jeansmarke Diesel (»Brand O«) macht der Autor deutlich, wie die Werbeindustrie die Intentionen des Culture Jammer parodiert und auf De-Branding und situationistische Verfremdung setzt, frei nach dem Motto Dekonstruiere dich selbst, bevor es andere tun. Legten die Situationisten als Subversionsstrategie noch Werbegirlies Marx-Zitate in den Mund, so ist heute aus Che Guevara längst ein Pop-Idol geworden. Aus Baader-Meinhof wird Prada Meinhof, Nike wirbt mit Street-Art und Diesel setzt historische Bilder in ironischen Kampagnen für das »successful living« ein. Die Subkultur wird zum Markenartikel, der Rebell zum Star und die alternative Szene zum Motor der Unterhaltungsindustrie. »Ein wunderbar quer gedachtes und visuell nicht stromlinienförmig gestaltetes Buch. Herausragend.«
Uta Schneider, Geschäftsführerin der Stiftung Buchkunst
Auszeichnungen:
12/2004 short-list, Stiftung Buchkunst
04/2005 best of unpublished book design
12/2006 Die schönsten Bücher 2006,
Stiftung Buchkunst
230x285mm, 5/5 farbig. Fadenheftung, matt-kaschierte Klappenbroschur, 192 Seiten in Farbe. Weitere Informationen und Bestellmöglichkeit unter: >> www.merzundsolitude.de |

















