| Frankfurter Buchmesse | [7-06] |
Von der Subkultur zur Kulturindustrie |
|
Die Masterarbeit »This revolution is for display purposes only« erscheint unter neuem Titel »Von der Subkultur zur Kulturindustrie – Aneignungsstrategien der Postmoderne« im Verlag merz&Solitude und wird erstmals im Herbst auf der Frakfurter Buchmesse 2006 präsentiert.
In neun Analysen skizziert Jörg-Steffen Class die Theorie der »Kulturindustrie« und zeigt dabei auf, wie Global Player die Protest-botschaften und Subversionsstrategien von Kritikern adaptieren und im Sinne eines ironisch selbstreferentiellen »Anti-Marketing« in ihre Werbung integrieren: von der Revolution zur ästhetischen Subversion.
Anhand von Kampagnen des Unternehmens Nike (»I’m not a target market, I’m an athlethe«) und der Jeansmarke Diesel (»Brand O«) macht der Autor deutlich, wie die Werbeindustrie die Intentionen des Culture Jammer parodiert und auf De-Branding und situationistische Verfremdung setzt, frei nach dem Motto Dekonstruiere dich selbst, bevor es andere tun.
Legten die Situationisten als Subversionsstrategie noch Werbegirlies Marx-Zitate in den Mund, so ist heute aus Che Guevara längst ein Pop-Idol geworden. Aus Baader-Meinhof wird Prada Meinhof, Nike wirbt mit Street-Art und Diesel setzt historische Bilder in ironischen Kampagnen für das »successful living« ein. Die Subkultur wird zum Markenartikel, der Rebell zum Star und die alternative Szene zum Motor der Unterhaltungsindustrie.
»Ein wunderbar quer gedachtes und visuell nicht stromlinienförmig gestaltetes Buch. Herausragend.« Uta Schneider, Geschäftsführerin der Stiftung Buchkunst
In neun Analysen skizziert Jörg-Steffen Class die Theorie der »Kulturindustrie« und zeigt dabei auf, wie Global Player die Protest-botschaften und Subversionsstrategien von Kritikern adaptieren und im Sinne eines ironisch selbstreferentiellen »Anti-Marketing« in ihre Werbung integrieren: von der Revolution zur ästhetischen Subversion.
Anhand von Kampagnen des Unternehmens Nike (»I’m not a target market, I’m an athlethe«) und der Jeansmarke Diesel (»Brand O«) macht der Autor deutlich, wie die Werbeindustrie die Intentionen des Culture Jammer parodiert und auf De-Branding und situationistische Verfremdung setzt, frei nach dem Motto Dekonstruiere dich selbst, bevor es andere tun.
Legten die Situationisten als Subversionsstrategie noch Werbegirlies Marx-Zitate in den Mund, so ist heute aus Che Guevara längst ein Pop-Idol geworden. Aus Baader-Meinhof wird Prada Meinhof, Nike wirbt mit Street-Art und Diesel setzt historische Bilder in ironischen Kampagnen für das »successful living« ein. Die Subkultur wird zum Markenartikel, der Rebell zum Star und die alternative Szene zum Motor der Unterhaltungsindustrie.
»Ein wunderbar quer gedachtes und visuell nicht stromlinienförmig gestaltetes Buch. Herausragend.« Uta Schneider, Geschäftsführerin der Stiftung Buchkunst
Frankfurter Buchmesse vom 4. Oktober bis 8. Oktober. >> Buch bestellen |





